Vom Glück auf Reisen – ins Grüne

Wald in Brandenburg
Grün in Brandenburg. Foto: Kleine Fluchten Berlin

 

Die Großstadt ist mein Zuhause. Ich genieße die Vielfalt von Lebensentwürfen und Menschen mit seltsamen Marotten, das Gewusel und die Veränderung. Auf Reisen suche ich meist etwas ganz anderes. Was mich auf Reisen glücklich macht, fragt die Reisemeisterei in einer Blogparade – darauf habe ich eine Antwort.

Reisen, das heißt für mich alle sieben Sinne öffnen für andere Kulturen, fremde Sprachen und neue Erfahrungen. Unbekanntes entdecken, Menschen begegnen und die Welt von anderswoher mit eigenen Augen sehen. Aber wenn ich daran denke, was mich auf Reisen wirklich glücklich macht, dann sind es die leisen Momente in der Natur. Je mehr menschenleeres Grün, desto größer das Glück.

Zum Glück liegt mein Glück in Berlin quasi vor meiner Haustür. Ich finde es, wenn ich mit dem Fahrrad über Brandenburger Alleen bummele oder mit dem Kajak den Rheinsberger Rhin hinunterpaddele − und manchmal sogar um die Ecke zwischen alten Gleisen. Wenn ich durch einen Wald spaziere, es nach Holz und Moos duftet, das Sonnenlicht durch die Blätter blinzelt, schlägt mein Herz Purzelbäume.

Nun ist es ist nicht so, dass das Glück dort draußen verbuddelt wäre. Bestimmt gibt es sogar Menschen, die an meinen Sehnsuchtsorten vor Langeweile sterben oder lautstark über Mückenstiche fluchen würden. Ich glaube ganz fest, dass wir das Glück in uns tragen. Wann und wie es sich zeigt, hängt davon ab, ob wir ihm die Chance dazu geben. Und mir gelingt das am besten im Grünen.

Viele weitere Antworten auf die Frage „Was ist Glück auf Reisen?“ findet ihr in der Blogparade der Reisemeisterei.

 

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